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Nutzfahrzeuge & Transporter

Korrosionsschutz für Nutzfahrzeuge & Transporter – abgestimmt auf Fahrzeug, Aufbau und täglichen Einsatz.

Transporter und Nutzfahrzeuge werden häufig intensiver und länger eingesetzt als reine Freizeitfahrzeuge. Hohe Laufleistungen, Ganzjahresbetrieb, Aufbauten, Umbauten, Beladung sowie wiederkehrende Werkstattarbeiten können den Zustand von Unterboden, Rahmen und Schutzschichten beeinflussen. Deshalb planen wir den Korrosionsschutz nach dem tatsächlichen Fahrzeug und seinem Einsatzprofil.

Einsatzprofil berücksichtigen
Rahmen & Aufbau gemeinsam betrachten
Schutz kontrollierbar halten
Nutzfahrzeuge & Transporter – Rostschutzklinik
Arbeitsfahrzeug statt Standardpaket

Warum braucht ein Nutzfahrzeug einen eigenen Blick auf den Korrosionsschutz?

Die Bezeichnung Nutzfahrzeug umfasst sehr unterschiedliche Fahrzeuge. Ein kompakter Lieferwagen, ein Werkstatt-Transporter, ein Pritschenfahrzeug und ein schwereres Fahrgestell mit Aufbau besitzen unterschiedliche Konstruktionen und Belastungen.

Hinzu kommen Einsatzbedingungen wie Ganzjahresbetrieb, Winterfahrten, hohe Laufleistung, Baustellenbetrieb oder häufige Werkstatt- und Umbauarbeiten.

Deshalb ergibt sich der sinnvolle Korrosionsschutz nicht aus der Fahrzeugklasse allein.

Ein Nutzfahrzeug wird nach seinem tatsächlichen Einsatz geschützt – nicht nach der Bezeichnung im Fahrzeugschein.
Wie arbeitet das Fahrzeug?

Warum ist das Einsatzprofil bei Nutzfahrzeugen besonders wichtig?

Zwei technisch ähnliche Fahrzeuge können im Alltag völlig unterschiedlich beansprucht werden. Ein innerstädtischer Lieferwagen, ein Baustellenfahrzeug und ein Langstrecken-Transporter haben unterschiedliche Fahrprofile und Belastungssituationen.

Ganzjahresbetrieb

Regelmäßige Nutzung bei wechselnder Witterung kann bestimmte Fahrzeugbereiche stärker beanspruchen.

Winterbetrieb

Feuchtigkeit, Streusalz und Verschmutzungen können den vorhandenen Schutzaufbau zusätzlich belasten.

Hohe Laufleistung

Viele Fahrkilometer können eine höhere mechanische und klimatische Beanspruchung bedeuten.

Baustellen- oder Geländeeinsatz

Schotter, Schmutz, Aufsetzen und mechanische Einwirkungen können Schutzschichten lokal beschädigen.

Häufige Werkstattaufenthalte

Service-, Reparatur- und Umbauarbeiten können vorhandene Schutzbereiche im Laufe der Zeit verändern.

Unterschiedliche Konstruktionen

Ist ein Transporter beim Korrosionsschutz dasselbe wie ein Lkw oder größeres Nutzfahrzeug?

Nein. Selbsttragende Karosseriestrukturen, separate Rahmen, Fahrgestelle, Hilfsrahmen, Aufbauten und zusätzliche technische Komponenten können sich deutlich unterscheiden.

Deshalb werden leichte Transporter, Fahrgestelle mit Aufbau und größere Nutzfahrzeuge entsprechend ihrer tatsächlichen Konstruktion beurteilt.

Vom Kastenwagen bis zum Fahrgestell mit Aufbau gilt: Die Konstruktion bestimmt den Zugang und den Schutzaufbau.
Tragende Strukturen

Welche Rolle spielt der Fahrzeugrahmen?

Je nach Fahrzeug können geschlossene Profile, offene Rahmenbereiche, Querträger, Hilfsrahmen und weitere tragende Strukturen vorhanden sein.

Außen sichtbare Bereiche und innenliegende Profilstrukturen können dabei unterschiedliche Schutzsituationen aufweisen.

Deshalb muss zuerst geklärt werden, welche Rahmenbereiche vorhanden, zugänglich und für eine Behandlung geeignet sind.

Innenliegende Strukturen

Welche Rolle spielt die Hohlraumversiegelung bei Transportern und Nutzfahrzeugen?

Schweller, Holme, Säulen, Rahmenprofile und andere innenliegende Bereiche können von außen nur eingeschränkt beurteilt und erreicht werden.

Welche Hohlräume vorhanden sind und welche Zugänge beziehungsweise Sondenwege genutzt werden können, hängt von der jeweiligen Fahrzeugkonstruktion ab.

Hohlraumkonservierung ist dabei eine Schutzmaßnahme und kein Ersatz für notwendige Reparaturen an bereits stark geschädigten Strukturen.

Mehr zur Hohlraumversiegelung →

Konstruktion kennen

Warum sind technische Fahrzeug- und Hohlraumpläne wichtig?

Transporter und Nutzfahrzeuge können komplexe Hohlraum-, Rahmen- und Unterbodenstrukturen besitzen. Technische Fahrzeugdaten helfen dabei, mögliche Zugänge, verdeckte Bereiche und sensible Komponenten richtig einzuordnen.

Unsere technische Datenbasis umfasst Informationen für tausende Fahrzeuge und Fahrzeugvarianten.

Aufbauten und nachträgliche Umbauten müssen zusätzlich am tatsächlichen Fahrzeug betrachtet werden, da diese nicht automatisch Bestandteil der ursprünglichen Fahrzeugdaten sind.

Ein Hohlraum, von dem man nichts weiß, kann auch nicht fachgerecht geschützt werden.

Mehr zu unseren Konservierungsplänen →

Fahrgestell und Aufbau zusammendenken

Warum müssen Aufbauten beim Korrosionsschutz berücksichtigt werden?

Bei Pritschen-, Koffer-, Werkstatt-, Service- oder anderen Spezialfahrzeugen können zusätzliche Aufbauten, Hilfsrahmen, Halterungen und Befestigungsstrukturen vorhanden sein.

Diese verändern die Zugänglichkeit und können zusätzliche Übergangs- beziehungsweise Kontaktbereiche erzeugen.

Deshalb betrachten wir nicht nur das ursprüngliche Fahrgestell, sondern das tatsächlich aufgebaute Fahrzeug.

Zusätzliche Tragstrukturen

Welche Rolle spielen Hilfsrahmen und Rahmenverlängerungen?

Je nach Fahrzeug und Aufbau können zusätzliche Tragstrukturen vorhanden sein. Diese können andere Materialien, Beschichtungen und Verbindungspunkte besitzen als das ursprüngliche Fahrzeug.

Ob und wie solche Bereiche in den Korrosionsschutz einbezogen werden, wird anhand von Zustand, Konstruktion und Zugänglichkeit entschieden.

Ständig im Einsatz

Was ist beim Unterboden eines Nutzfahrzeugs wichtig?

Der Unterboden kann je nach Fahrzeug offenliegende Flächen, Verkleidungen, Rahmenbauteile, Leitungen, Halterungen, Tanks und weitere technische Komponenten umfassen.

Vorhandene Schutzschichten, mechanische Schäden, frühere Reparaturen und schwer zugängliche Bereiche müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Erst danach wird entschieden, welche Flächen tatsächlich vorbereitet beziehungsweise zusätzlich geschützt werden sollen.

Mehr zum Unterbodenschutz →

Arbeitsalltag hinterlässt Spuren

Welche mechanischen Schäden können für den Korrosionsschutz relevant sein?

Steinschlag, Aufsetzen, Baustelleneinsatz, beschädigte Unterbodenverkleidungen oder mechanisch belastete Aufnahme- und Befestigungsbereiche können Schutzschichten lokal beeinträchtigen.

Deshalb achten wir bei der Befundung nicht nur auf sichtbaren Rost, sondern auch auf beschädigte Beschichtungen und freigelegte Metallbereiche.

Mehr zum Steinschlagschutz →

Werkstattarbeit kann Schutzbereiche beeinflussen

Warum sind Hebebühnen- und Aufnahmebereiche relevant?

Fahrzeuge werden im Laufe ihres Einsatzes regelmäßig für Wartung und Reparatur angehoben. Werden dabei Schutzschichten oder Aufnahmebereiche mechanisch beschädigt, können lokal neue ungeschützte beziehungsweise beeinträchtigte Bereiche entstehen.

Solche erkennbaren Schäden werden bei späteren Kontrollen mit berücksichtigt.

Korrosionsschutz endet nicht bei der Fahrzeugübergabe – spätere Arbeiten können den Zustand wieder verändern.
Untergrund vor Schutz

Was passiert, wenn am Nutzfahrzeug bereits Rost vorhanden ist?

Vorhandene Korrosion wird nicht fachgerecht behandelt, indem einfach eine neue Schutzschicht darüber aufgetragen wird.

Zugängliche Rostbereiche, geschädigte Altbeschichtungen und freigelegte Metallflächen werden abhängig von Bauteil, Zustand und Zugänglichkeit entsprechend vorbereitet beziehungsweise behandelt.

Danach kann der weitere Grund- und Schutzaufbau festgelegt werden.

Hohe tägliche Nutzung macht eine saubere Untergrundvorbereitung nicht weniger wichtig.

Mehr zu Rostbehandlung & Grundversiegelung →

Zustand sichtbar machen

Warum kann eine Reinigung vor der Behandlung erforderlich sein?

Straßenschmutz, Baustellenverschmutzungen, Betriebsrückstände und andere Ablagerungen können vorhandene Beschichtungen und Schadstellen verdecken.

Eine geeignete Reinigung kann deshalb notwendig sein, um den tatsächlichen Zustand beurteilen zu können.

Welche Reinigungsmethode eingesetzt wird, hängt von Fahrzeug, Verschmutzung, Bauteil und vorhandenem Schutzaufbau ab.

Besondere Nutzung – besondere Belastung

Was ist bei Baustellen- und Montagefahrzeugen zu beachten?

Fahrzeuge auf Baustellen oder unbefestigten Zufahrten können stärker durch Schmutz, Schotter, Feuchtigkeit und mechanische Einwirkungen beansprucht werden.

Das bedeutet nicht automatisch, dass jedes Baustellenfahrzeug einen identischen Schutzaufbau benötigt.

Art und Intensität des tatsächlichen Einsatzes werden in die Planung einbezogen.

Viele Kilometer, viele Einsatzstunden

Was ist bei Liefer- und Kurierfahrzeugen besonders?

Hohe jährliche Laufleistungen, häufiger Stadtverkehr und täglicher Ganzjahreseinsatz können ein anderes Belastungsprofil erzeugen als bei einem saisonal genutzten Fahrzeug.

Für die Schutzplanung sind deshalb nicht nur Kilometerstand und Baujahr relevant, sondern auch Einsatzdauer, Straßenbedingungen und bisheriger Fahrzeugzustand.

Umbauten gehören zum Fahrzeug

Warum müssen Werkstatt- und Serviceausbauten berücksichtigt werden?

Regalsysteme, Werkstatteinbauten, Halterungen, zusätzliche Aggregate, Dachträger oder andere Nachrüstungen können Befestigungspunkte und Zugänglichkeit verändern.

Bohrungen, Verschraubungen oder nachträgliche Bauteile können für die Schutzplanung relevant sein.

Deshalb beurteilen wir das Fahrzeug so, wie es tatsächlich genutzt und aufgebaut ist.

Aufbauabhängige Bereiche

Welche Rolle spielen Ladefläche, Pritsche oder Kofferaufbau?

Solche Aufbauten können zusätzliche Rahmen-, Boden-, Halterungs- und Befestigungsbereiche besitzen.

Welche davon Bestandteil des Korrosionsschutzauftrags sind, hängt von Konstruktion, Material, Zustand und vereinbartem Leistungsumfang ab.

Nicht jedes Bauteil wird beschichtet

Welche technischen Bereiche müssen bei der Applikation berücksichtigt werden?

Bremskomponenten, Reibflächen, Abgasanlage, bewegliche Bauteile, elektrische Komponenten, Sensorik, Leitungen, Steckverbindungen und andere technisch sensible Bereiche dürfen nicht pauschal mit Korrosionsschutzmaterial behandelt werden.

Auch thermisch oder funktional besonders beanspruchte Bereiche können einen anderen Materialaufbau erfordern.

Fachgerechter Korrosionsschutz bedeutet auch zu wissen, wo kein Material hingehört.
Material passend zur Umgebung

Warum können unterschiedliche Fahrzeugbereiche verschiedene Schutzmaterialien benötigen?

Unterboden, Hohlräume, offenliegende Metallbereiche, mechanisch beanspruchte Zonen und thermisch belastete Bauteilumgebungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Deshalb wird der Materialaufbau nicht pauschal über das gesamte Fahrzeug vereinheitlicht.

Zusätzliche Technik verändert Zugänge

Warum sind Anbauteile und zusätzliche Technik relevant?

Anhängeeinrichtungen, Ladebordwände, Unterfahrschutz, Staukästen, Träger, Tanks oder weitere Anbauten können Befestigungsbereiche und Zugänglichkeit verändern.

Bei der Schutzplanung wird deshalb berücksichtigt, welche Bereiche erreichbar sind und welche Komponenten bei der Applikation ausgespart werden müssen.

Das Fahrzeug verändert sich im Betrieb

Was passiert, wenn das Nutzfahrzeug später umgebaut wird?

Neue Aufbauten, Halterungen, Bohrungen, Schweißarbeiten oder technische Nachrüstungen können vorhandene Schutzbereiche verändern.

Nach größeren Umbauten beziehungsweise bei erkennbaren Beschädigungen kann deshalb eine erneute Zustandskontrolle sinnvoll sein.

Die Arbeitshistorie fährt mit

Was ist bei einem gebrauchten Transporter oder Nutzfahrzeug besonders wichtig?

Bei gebrauchten Nutzfahrzeugen können hohe Laufleistung, frühere Reparaturen, Aufbauten, Umbauten, Unfallschäden, Winterbetrieb und vorhandene Altbeschichtungen die heutige Ausgangslage beeinflussen.

Deshalb wird vor einer neuen Schutzbehandlung zunächst der tatsächliche Fahrzeugzustand beurteilt.

Beim gebrauchten Nutzfahrzeug zählt nicht nur das Baujahr – sondern auch alles, was das Fahrzeug bereits gearbeitet und erlebt hat.
Vorsorge früh planen

Kann Korrosionsschutz bereits bei einem neuen Nutzfahrzeug sinnvoll sein?

Das kann sinnvoll sein, wenn Fahrzeugkonstruktion, geplante Nutzung und vorhandener Schutz zusätzliche Vorsorge sinnvoll erscheinen lassen.

Werkseitige Schutzschichten werden nicht pauschal entfernt oder abgewertet, sondern als Ausgangsbasis beurteilt.

Welche Ergänzungen sinnvoll sind, entscheidet das konkrete Fahrzeug und sein Einsatzprofil.

Vor dem Schutz kommt der Zustand

Wie beginnt der Korrosionsschutz bei einem Nutzfahrzeug?

Zunächst betrachten wir Fahrzeugkonstruktion, Unterboden, Rahmen- beziehungsweise Trägerstrukturen, vorhandene Beschichtungen, erkennbare Korrosion, Aufbauten, Umbauten, mechanische Schäden und das tatsächliche Einsatzprofil.

Erst daraus entsteht ein sinnvoller Maßnahmenplan.

Mehr zu Befundung & Beratung →

Ein System für unterschiedliche Arbeitseinsätze

Wie wird [RSK]® PROTECT360 bei Nutzfahrzeugen eingesetzt?

[RSK]® PROTECT360 ist kein starres Nutzfahrzeugpaket. Das System verbindet Zustandsbewertung, Fahrzeugkenntnis, Vorbereitung, notwendige Rostbehandlung, markenunabhängige Materialauswahl, Hohlraum-, Unterboden- und gegebenenfalls zusätzlichen mechanischen Schutz.

Bei einem Nutzfahrzeug werden diese Bausteine auf Fahrzeugkonstruktion, Aufbau, tatsächliche Beanspruchung und geplante Nutzung abgestimmt.

Echter Korrosionsschutz ist ein System – kein Produkt.

Mehr über Material & [RSK]® PROTECT360 →

Material nach Aufgabe

Welche Materialien verwenden wir bei Nutzfahrzeugen?

Die Rostschutzklinik arbeitet markenunabhängig. Welche Materialien eingesetzt werden, richtet sich nach Untergrund, Bauteil, vorhandenen Beschichtungen, mechanischer beziehungsweise klimatischer Beanspruchung und der Funktion innerhalb des Schutzaufbaus.

Unterschiedliche Bereiche eines Nutzfahrzeugs können deshalb unterschiedliche Materialeigenschaften benötigen.

Schutz soll kontrollierbar bleiben

Warum ist Kontrollierbarkeit bei einem Arbeitsfahrzeug wichtig?

Ein Nutzfahrzeug bleibt nach der Behandlung im täglichen Einsatz. Reparaturen, mechanische Beschädigungen, Umbauten und normale Alterung können den Schutzaufbau später verändern.

Deshalb ist es wichtig, ausgeführte Arbeiten nachvollziehbar zu dokumentieren und den Fahrzeugzustand später erneut beurteilen zu können.

Dokumentation gehört zum Fahrzeug

Wie werden die Arbeiten am Nutzfahrzeug dokumentiert?

Jeder Kunde erhält bei der Fahrzeugabholung ein gedrucktes Serviceheft der Rostschutzklinik. Darin werden die tatsächlich ausgeführten Korrosionsschutzarbeiten und die verwendeten Materialien dokumentiert.

Gerade bei gewerblich genutzten Fahrzeugen mit späteren Werkstatt-, Aufbau- oder Umbauarbeiten hilft diese Dokumentation dabei, den ausgeführten Schutzaufbau nachvollziehbar zu halten.

Auch spätere Korrosionsschutz-Nachkontrollen werden im Serviceheft dokumentiert.

Die wesentlichen Arbeitsschritte werden bei uns intern fotografisch festgehalten. Dadurch können wir auch bei späteren Kontrollen nachvollziehen, welche Maßnahmen am Fahrzeug durchgeführt wurden.

Eine vollständige Fotodokumentation für den Kunden kann bei Auftragserteilung gegen eine Schutzgebühr von 50 € zusätzlich bestellt werden.

Mehrere Fahrzeuge – trotzdem kein Schema F

Kann Korrosionsschutz auch für mehrere Fahrzeuge eines Betriebs geplant werden?

Ja. Auch wenn mehrere Fahrzeuge eines Betriebs ähnlich eingesetzt werden, bleibt der tatsächliche Zustand jedes Fahrzeugs relevant.

Fahrzeugtyp, Baujahr, Aufbau, Laufleistung, Reparaturhistorie und Einsatz können sich unterscheiden. Deshalb wird nicht automatisch ein identischer Schutzumfang auf einen gesamten Fuhrpark übertragen.

Einheitliche Prozesse können sinnvoll sein – der technische Befund bleibt trotzdem fahrzeugbezogen.
Arbeitsfahrzeuge weiter beobachten

Warum ist die regelmäßige Nachkontrolle bei Nutzfahrzeugen sinnvoll?

Hohe Nutzung, mechanische Belastung, Werkstattarbeiten, Umbauten und Alterung vorhandener Beschichtungen können Schutzbereiche später verändern.

Deshalb können unsere Kunden ihr Fahrzeug jährlich kostenlos zur Korrosionsschutz-Nachkontrolle vorstellen. Dabei beurteilen wir die zugänglichen Schutzbereiche und dokumentieren die Kontrolle im Serviceheft.

Falls Ausbesserungen, Auffrischungen oder weitere Arbeiten sinnvoll erscheinen, werden diese vor der Durchführung abgestimmt und separat berechnet.

Kontrolle kostenlos. Arbeiten transparent. Maßnahmen nur nach Abstimmung.
Auch der Einsatz kann den Termin bestimmen

Wann kann eine zusätzliche Zustandskontrolle sinnvoll sein?

Nach größeren Reparaturen, Umbauten, Unfallschäden, starkem Aufsetzen oder sichtbaren Beschädigungen am Unterboden kann eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll sein.

Ob daraus weitere Arbeiten entstehen, wird anhand des tatsächlichen Zustands beurteilt.

Moderne Antriebe

Was ist bei elektrischen oder hybriden Nutzfahrzeugen zu beachten?

Bei elektrifizierten Nutzfahrzeugen müssen zusätzliche technische Komponenten, Leitungen, Sensorik und Unterbodenstrukturen berücksichtigt werden.

Solche Fahrzeuge werden deshalb zusätzlich nach den Besonderheiten ihrer Antriebstechnik beurteilt.

Korrosionsschutz für E-Autos & Hybrid →

So viel wie nötig – nicht so viel wie möglich

Braucht jedes Nutzfahrzeug Hohlraum-, Unterboden- und Steinschlagschutz gleichzeitig?

Nein. Nicht jede verfügbare Maßnahme ist automatisch bei jedem Nutzfahrzeug notwendig.

Ein neuer Lieferwagen im überwiegenden Stadtbetrieb kann eine andere Ausgangslage haben als ein älteres Baustellenfahrzeug mit hoher Laufleistung, Umbauten und intensivem Wintereinsatz.

Zustand, Konstruktion und tatsächlicher Einsatz bestimmen den sinnvollen Umfang.

Vom Einsatzprofil zum Schutzkonzept

Wie läuft der Korrosionsschutz bei einem Nutzfahrzeug ab?

01

Fahrzeug & Einsatz erfassen

Fahrzeugtyp, Baujahr, Aufbau, Umbauten, Laufleistung und tatsächliche Nutzung werden berücksichtigt.

02

Zustand beurteilen

Unterboden, Rahmen- beziehungsweise Trägerstrukturen, vorhandene Beschichtungen, Korrosion und mechanische Schäden werden entsprechend der Zugänglichkeit betrachtet.

03

Aufbau & Zugänglichkeit klären

Aufbauten, Halterungen, Tanks, Verkleidungen und weitere technische Komponenten werden hinsichtlich der notwendigen Arbeitszugänge berücksichtigt.

04

Vorbereitung durchführen

Reinigung, notwendige Demontage sowie Rost- und Oberflächenbearbeitung erfolgen abhängig vom tatsächlichen Befund.

05

Schutzaufbau umsetzen

Hohlraum-, Unterboden-, Grund- und gegebenenfalls zusätzlicher mechanischer Schutz werden fahrzeugspezifisch ausgeführt.

06

Dokumentieren & kontrollieren

Ausgeführte Arbeiten werden im Serviceheft dokumentiert und können später jährlich kostenlos kontrolliert werden.

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Anderer Fahrzeugtyp?

Ihr Fahrzeug gehört zu einer anderen Fahrzeugwelt?

Für Neuwagen, Youngtimer und Oldtimer, Geländewagen, Wohnmobile sowie elektrifizierte Fahrzeuge berücksichtigen wir jeweils andere konstruktive und nutzungsbedingte Besonderheiten.

Alle Fahrzeugwelten ansehen →

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Korrosionsschutz bei Nutzfahrzeugen & Transportern

Braucht jedes Nutzfahrzeug einen besonderen Korrosionsschutz?

Nicht pauschal. Entscheidend sind Fahrzeugkonstruktion, Aufbau, Einsatz, vorhandene Schutzschichten und der aktuelle Zustand. Deshalb wird der Schutzumfang fahrzeugspezifisch geplant.

Ist ein Transporter beim Korrosionsschutz dasselbe wie ein Lkw?

Nein. Karosserie-, Rahmen-, Unterboden- und Aufbaustrukturen können sich deutlich unterscheiden. Deshalb werden unterschiedliche Nutzfahrzeugtypen entsprechend ihrer tatsächlichen Konstruktion beurteilt.

Muss ein Fahrzeugrahmen immer innen konserviert werden?

Nicht pauschal. Zunächst muss geklärt werden, welche Rahmen- und Hohlraumstrukturen vorhanden, zugänglich und für eine Behandlung geeignet sind.

Wird jedes Nutzfahrzeug vollständig zerlegt?

Nein. Der notwendige Demontageumfang richtet sich nach Fahrzeugkonstruktion, Aufbau, Zugänglichkeit, Befund und vereinbartem Leistungsumfang.

Wird jedes Nutzfahrzeug mit Trockeneis gereinigt?

Nein. Welche Reinigungsmethode sinnvoll ist, hängt von Fahrzeug, Verschmutzung, vorhandenen Beschichtungen und geplantem Arbeitsumfang ab.

Ist Korrosionsschutz auch bei einem neuen Transporter sinnvoll?

Das kann sinnvoll sein. Vorhandene werkseitige Schutzschichten werden zunächst beurteilt. Ob und wo zusätzlicher Schutz sinnvoll ist, hängt von Fahrzeugkonstruktion und geplantem Einsatz ab.

Was ist bei gebrauchten Nutzfahrzeugen besonders wichtig?

Neben Konstruktion und Nutzung werden vorhandene Korrosion, Altbeschichtungen, Reparaturen, Umbauten, Aufbauten und die bisherige Einsatzhistorie berücksichtigt.

Erhalte ich nach der Behandlung ein Serviceheft?

Ja. Jeder Kunde erhält bei Fahrzeugabholung ein gedrucktes Serviceheft, in dem die tatsächlich ausgeführten Arbeiten und verwendeten Materialien dokumentiert werden.

Bekomme ich automatisch eine vollständige Fotodokumentation?

Nein. Die wesentlichen Arbeitsschritte werden intern fotografisch festgehalten. Eine vollständige Fotodokumentation für den Kunden kann bei Auftragserteilung gegen eine Schutzgebühr von 50 € zusätzlich bestellt werden.

Gibt es später eine Nachkontrolle?

Ja. Unsere Kunden können ihr Fahrzeug jährlich kostenlos zur Korrosionsschutz-Nachkontrolle vorstellen. Die Kontrolle wird im Serviceheft dokumentiert. Notwendige Ausbesserungen oder weitere Arbeiten werden vorher abgestimmt und separat berechnet.

Weitere Fragen zum Korrosionsschutz →

Schutz passend zu Ihrem Arbeitseinsatz

Sie möchten Ihren Transporter oder Ihr Nutzfahrzeug langfristig schützen?

Senden Sie uns Fahrzeugtyp, Baujahr, Aufbau, vorhandene Umbauten und Informationen zur bisherigen beziehungsweise geplanten Nutzung. Bilder von Unterboden, Rahmen, Aufbauten oder sichtbaren Schadstellen können bei der ersten Einordnung helfen. Danach klären wir, welcher Schutzumfang für Ihr Fahrzeug sinnvoll ist.

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